„Berühmte“ Speisekarten

Für den Besuch von berühmten Gästen werden mitunter eigene Menükarten angefertigt. Die Gastgeber wollen sich den Persönlichkeiten von ihrer besten Seite zeigen. Das Land Südtirol wählte in den vergangenen Jahren für seine „Staatsgäste“ vornehmlich den Finsterwirt in Brixen als repräsentativen Ort für die Festessen.

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Published in: on 22. März 2010 at 08:40  Schreibe einen Kommentar  

Zeugen der Vergangenheit

Historische Anlässe finden oft in besonderen Speisekarten ihren Niederschlag. Menükarten werden so nicht selten zu Geschichtsquellen, die wichtige Ereignisse vergangener Epochen wieder in Erinnerung rufen.

Published in: on 22. März 2010 at 08:39  Schreibe einen Kommentar  

Weihnachten, Hochzeiten…

Besondere Ereignisse erfordern besondere Speisekarten. Ornamente und Verzierungen richten sich dabei oft nach dem Anlass des festlichen Essens.  Gut gestaltete Menükarten werden gerne als Erinnerungsstücke von den Gästen mit nach Hause genommen. Die Speisekarte bezeugt ein bestimmtes Ereignis; Anlässe werden durch besondere Speisekarten verewigt

Published in: on 22. März 2010 at 08:38  Schreibe einen Kommentar  

Die Sprache des guten Geschmacks

Die Küchensprache unterliegt Trends. Da die französische Küche seit Caterina de Medici im 16. Jahrhundert als führend galt, waren die Speisekarten lange Zeit in Französisch verfasst. Heute wird in der Küchensprache auf bestimmte Worte Wert gelegt, die das Essen als besonderes Erlebnis erscheinen lassen. So finden wir auf unseren Tellern Schäume und Crèmes, Essenzen, Reduktionen, Mousse, Sorbet, Millefeuilletürmchen, und die Vinaigrette.

Published in: on 22. März 2010 at 08:37  Comments (1)  

Wasser und Wein

Seit ihrer Existenz werden Getränkekarten von zwei Getränkegattungen dominiert: Dem Wasser und dem Wein. Neben diesen beiden Konstanten tauchten in den Karten auch immer wieder kurzlebige Modegetränke auf, die wie Sternschnuppen am Cocktailhimmel aufleuchteten, bis zur Neuauflage der Getränkekarte aber oft schon verglüht waren.

Published in: on 22. März 2010 at 08:35  Schreibe einen Kommentar  

Beipackzettel Speisekarte

Speisekarten ähneln einem Vertrag, sie enthalten die Konditionen, die das Verhältnis zwischen Gast und Gastgeber definieren. Sie sichern den Betrieb hinsichtlich seines Speisenangebotes und seiner Preise rechtlich ab. Durch die zunehmende Deklarationspflicht nimmt das „Kleingedruckte“ auf der Speisekarte zu und sie mutiert dadurch auch optisch immer mehr zu einem Vertrag.

Published in: on 22. März 2010 at 08:33  Schreibe einen Kommentar  

Jedem seine Speisekarte…

Speisekarten sind immer häufiger zielgruppenorientiert. Mittlerweile gibt es in fast jedem Gastlokal einen Bereich auf der Speisekarte für Kinder, Vegetarier, Sportler, Senioren oder sogar für Touristen.

Published in: on 22. März 2010 at 08:32  Schreibe einen Kommentar  

Kulinarischer Laufsteg

Die Speisekarte ist wie ein Laufsteg: Auf ihr präsentieren sich die Ernährungstrends der  Zeit. Aus den jeweiligen Angeboten kann man das Ernährungsverhalten einer ganzen Epoche ablesen; auch Speisen sind Moden unterworfen.

Published in: on 22. März 2010 at 08:30  Schreibe einen Kommentar  

Politische Appettitanreger

Politische Botschaften und Bekenntnisse finden sich auf den Speisekarten in Form von gezielten Feiern, Parolen, Design und in der Auswahl der Speisen wieder.

Published in: on 22. März 2010 at 08:28  Schreibe einen Kommentar  

A Saure Supp, Schöpsernes und a Nochspeis

Essen stiftet Identität. Jeder Landesteil und jedes Tal verfügt über eine Küchentradition, die auf der Speisekarte hervorgehoben wird. Die Betonung erfolgt dabei nicht nur über das Gericht an sich, sondern auch über die Sprache und die Illustration. Die Globalisierung hat den Trend hin zum Regionalen und Lokalen noch verstärkt.

Published in: on 22. März 2010 at 08:00  Schreibe einen Kommentar